Trans-Alpedes: Folgen des Klimawandels im alpinen Ökosystem
Situation, Entwicklung und zukünftige Anpassungsstrategien im Naturschutzgebiet Allgäuer Alpen
Von den urwüchsigen Bäumen des Bergwaldes zu azurblauen 'Toteisseen', Relikte einstiger Vergletscherung, führt das Seminar zu blühenden Grasbergen und durch spektakuläre Felsregionen des Hochallgäus hinauf in das Reich von Steinbock, Steinadler und Bartgeier. Auf einer 'Spurensuche' in der alpinen Hochgebirgslandschaft des Naturschutzgebietes Allgäuer Hochalpen wird unter fachkundiger Führung meist über der Waldgrenze eines der artenreichsten Gebirgs-Großökosysteme der Alpen erlebt und analysiert. Durch erdgeschichtliche Besonderheiten führt die reichhaltige Geologie der blühenden Allgäuer Grasberge und seiner schroffen Gipfelmassive zu einer Vielzahl seltenster, bereits vom Aussterben bedrohter alpiner Tier und Pflanzenarten wie Edelweiß, Gletscherhahnenfuß, Steinbock, Steinadler oder Bartgeier. Auf alten Saum-Gebirgspfaden - den Vorläufern alpiner Transitautobahnen- werden neben ökologischen auch soziokulturelle Hintergründe des Lebensraums Alpen fundiert vermittelt. Naturbeobachtung und Naturerfahrung, aber auch die Feststellung menschgemachten Wandels sowie kulturelle und politische Einflussnahme verschiedener Interessensgruppen stehen im Fokus des Seminars in dieser einmaligen Gebirgslandschaft.
Zielgruppe Interessierte; für die Exkursionen ist eine solide Grundkondition, Trittsicherheit und eine zuverlässige Bergwanderausrüstung erforderlich.
Ort Oberstdorf
Termin 12.07.20 - 17.07.20, 19:00 - 11:00 Uhr
Bildungsurlaubsabschnitt: 13.-17.7.2020, Treffpunkt: 12.7.20, 18 Uhr in Oberstdorf
Referent/in Gerhard Rohrmoser
Gebühr 645,00
Leistungen Bildungsurlaubsprogramm, 5 Übernachtungen mit Halbpension in Alpenvereinshütten
Veranstaltungsnummer 30930
Veranstalter BILDUNGSAKADEMIE


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